AIESEC

Werden Sie „Global Volunteer“ mit der NORD/LB und AIESEC

Im Rahmen der kompetenzorientierten Nachwuchskräfteentwicklung hat die NORD/LB im Jahr 2016 erstmals mit der internationalen non-profit-Studentenorganisation AIESEC kooperiert. Jährlich schickt die Bank nun, in enger Zusammenarbeit mit AIESEC, freiwillige Dual Studierende und Trainees in verschiedene Ecken der Welt. Über das Programm „Global Volunteer“ haben sie dort die Chance sich sozial zu engagieren und sich für den Umwelt- oder Tierschutz, für Frauenrechte, für Bildung oder ähnliches einzusetzen. In den Entwicklungs- und Schwellenländern arbeiten die jungen Leute in Projekten mit Studierenden aus aller Welt zusammen. Vor Ort lehren sie bspw. Englisch oder andere Fächer, kümmern sich um Kinder oder Bedürftige, sammeln Spenden oder unterstützen wohltätige Vereine bei administrativen Tätigkeiten. Dabei knüpfen sie Kontakte zu Einheimischen, lernen viel über fremde Kulturen, werden sensibilisiert für Problemstellungen in unterentwickelten Regionen der Welt; wachsen aber auch in ihre Rolle als Kulturbotschafter hinein. Zurück aus diesem kleinen Abenteuer kommen in aller Regel gereiftere Persönlichkeiten, die etwas über sich selbst, ihre eigenen Werte und Vorstellungen sowie die eigene und die fremde Kultur gelernt haben. Dabei erkennen sie oft, dass die Menschen, unabhängig der kulturellen oder sozialen Herkunft, am Ende immer noch mehr verbindet als trennt. Lesen Sie im Folgenden selbst, was unsere Nachwuchskräfte als Global Volunteer während ihrer Auslandaufenthalte erlebt haben.

Erfahrungsbericht von Hannah Breier

USA: „Life begins at the end of your comfort zone!“

Das Abenteuer AIESEC lies mich ein Land bereisen, welches unzählige Vielfalt und Facetten bereithält – die USA.  Das Projekt „Love your Leftovers“, welches ich unterstütze, eröffnete mir eine abwechslungsreiche Reise und die Möglichkeit die USA aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Dabei sollte meine Reise die Ziele Waco und Austin in Texas sowie Charlotte in North Carolina beinhalten.

In dem Projektteam waren wir insgesamt ein bunter Kulturmix aus den Ländern Brasilien, Panama, Korea und Deutschland. Diese empfand ich als eine Bereicherung, indem ich viel über verschiedenste Kulturen lernen und meine interkulturelle Kompetenz verbessern konnte.

Das erste Ziel auf meiner Reiseliste war Waco Texas, eine traditionell geprägte Stadt mit Weiten an Ackern und Vieh. Demnach, wie man es sich klassischerweise vorstellt, landete ich auf einer kleinen Farm, auf der wir unterstützen durften. Begrüßt wurden wir mit einem typischen „Hey y’all, how you doin‘?“. Das Ende meiner Komfortzone war schnell erreicht – mit Komposttoiletten und Duschen ohne Heizung und Licht. Die Taschenlampe war in diesen zwei Wochen mein bester Begleiter. Heraus aus der Bankwelt, die täglich ein warmes Büro sowie ein warmes Mittagessen in der Kantine bereithält, waren wir bei Wind und Wetter auf dem Feld und mussten uns unser Abendbrot durch unsere eigenen Hände erarbeiten. Ziel Nummer zwei war dann Austin Texas, wo wir in der Central Food Bank arbeiteten und Essenpakete für die Bedürftigen zusammenstellten. Als dritte Anlaufstelle flogen wir anschließend gemeinsam nach Charlotte, wo wir ebenfalls in einer Food Bank arbeiteten.

In unserer freien Zeit bereisten wir mit dem allseits bekannten „Greyhound Bus“ Städte wie San Antonio oder Dallas und nahmen die amerikanische Atmosphäre des Superbowls und der NBA Basketballspiele mit.

Als Erkenntnis dieser Reise nehme ich vor allem Dankbarkeit mit für die Erfahrungen die ich machen, für die Kulturen die ich kennenlernen sowie für die persönliche Entwicklung, die ich selbst erfahren durfte.

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Erfahrungsbericht von Emely Roos

Hong Kong – laut, modern und voller Tradition

Ende Januar 2019 wurde mir durch die NORD/LB die Möglichkeit gegeben, an einem AIESEC Volunteer Programm teilzunehmen. Schnell hatte ich mich für den asiatischen Raum entschieden und reiste für sechs Wochen in die Sonderverwaltungszone an der Ostküste Chinas: Hong Kong! Untergebracht wurde ich in einer Gastfamilie, die mich herzlich aufnahm und mir viele landestypische Eindrücke näher gebracht hat.

Das AIESEC Projekt NAKUPENDA befasste sich mit den Themen „Quality Education“ und

Kulturaustausch. Im Rahmen der Non-Government-Organization, in der ich gearbeitet habe, sollte Menschen aus ärmeren Verhältnissen der Zugang zu Bildung erleichtert werden. Ich habe Kindergartenklassen begleitet, eigene Englischkurse geleitet und den Kulturaustausch mithilfe von Secondary School Workshops gefördert. Im „Global Village“ von AIESEC konnten weitere Freiwillige und ich, untereinander die eigene Kultur präsentieren und uns gegenseitig austauschen.

Während meiner Zeit in Asien ist mir eine völlig neue Kultur begegnet. Obwohl oder gerade weil die hongkonger Kultur so anders war, habe ich den Aufenthalt dort unglaublich genossen! Ich hatte die Wahl und hätte mir kein besseres Projekt und kein interessanteres Land aussuchen können. Tolle Erinnerungen, neue Sichtweisen, neue Bekannte und Freunde sorgen dafür, dass ich diese Erfahrung wohl mein Leben lang nicht vergessen werde.

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Erfahrungsbericht von David Schoppe

London: Tonnenweise Lebensmittel vor dem Müll bewahrt

Auf der Suche nach meinem AIESEC-Projekt bin ich mit viel Enthusiasmus auf das FelixProject in London gestoßen. Einerseits war für mich der Ausblick verlockend, mit London eine europäische Metropole kennenzulernen. Andererseits hat sich das Projekt für mich wie eine Berufung angefühlt, weswegen ich mich kurzerhand in London Heathrow wiederfand, um unvergessliche sechs Wochen zu erleben. Zunächst musste ich mich durch Londons Straßenzüge kämpfen, um meine erste Zwischenstation, ein Hostel in dem Trendviertel Shoreditch, zu erreichen. Mit Erreichen des Hostels hatte ich dann erstmals meine Komfortzone verlassen, da ich von nun an ein 12-Bett-Zimmer mein Zuhause nennen durfte. Ebenso hat mir die Geräuschkulisse in Londons Straßen sehr deutlich aufgezeigt, wie verschlafen dagegen doch Hannover wirkt.

Das FelixProject ist ein Freiwilligenprojekt, welches überschüssige oder abgelaufene Lebensmittel von diversen Anbietern einsammelt und an wohltätige Einrichtungen ausliefert. Hierbei lag der Schwerpunkt auf Einrichtungen für Obdachlose und Kinder/Jugendliche. Wöchentlich sind so rund 11 Tonnen an Lebensmitteln zusammengekommen, die andernfalls im Müll gelandet wären – trotz einwandfreiem Zustand. Diese Masse hat mir vor Augen geführt, welche Verschwendung die westlichen Gesellschaften verursachen und das nicht nur bezogen auf Lebensmittel. Deswegen konnte ich aus dem Projekt viel für mein eigenes Leben mitnehmen und meinen Horizont in vielerlei Hinsicht erweitern.


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Erfahrungsbericht von Lennart Graf

Meine Zeit in Jakarta – Verschmutzung vs. Wachstum 

Nach über 25 Stunden Anreise begann das Abenteuer Indonesien für mich. Meine Wahl fiel dabei auf Jakarta in der Metropolregion JaBoDeTaBek, welches durch den fortschreitenden Zusammenwuchs der Städte, mit über 30 Millionen Einwohnern, der zweitgrößte Ballungsraum der Welt ist. Durch den raschen Bevölkerungswuchs in den letzten Jahrzehnten waren infrastrukturelle Probleme in der Hauptstadt Indonesiens nicht abwendbar. Eine funktionierende und nachhaltige Abfallentsorgung kann beispielsweise nicht für jeden Einwohner Jakartas garantiert werden.

In meiner 6-wöchigen Projektarbeit habe ich mich deshalb schwerpunktmäßig mit den Themen Umweltverschmutzung durch Plastik und Wasserhygiene beschäftigt. Zu den Projektaktivitäten gehörten Straßenkampagnen, Vorträge in Grundschulen und Universitäten, das Pflanzen von Mangroven sowie das Renovieren öffentlicher Toiletten. Die 14 Mitglieder meines Projekts kamen aus Malaysia, Indonesien und Australien. Neben den Projektaktivitäten stand somit auch der interkulturelle Austausch im Vordergrund.

Die direkte Konfrontation mit der Umweltverschmutzung durch Abfall und Plastik hat mich zu einer bewussteren Lebensweise auch in Deutschland veranlasst. Doch besonders beeindruckt haben mich in Indonesien die gastfreundlichen und gelassenen Javaner, die immer wieder zu einem kleinen Gespräch und Austausch bereit waren. Insgesamt hatte ich in Indonesien eine sehr spannende und bereichernde Zeit, die ich definitiv in positiver Erinnerung behalten werden.

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Erfahrungsbericht von Moritz Edelbluth

Eislaufen bei 45 Grad: Große Überraschungen im kleinen Bahrain!

Mein AIESEC-Abenteuer hat mich in ein Land geführt, von dem ich vorher selbst kaum etwas gehört hatte. Und mit einer Fläche, die in etwa der von Hamburg entspricht, sticht Bahrain auf einer Weltkarte auch nicht direkt hervor. Aber nach einer sechswöchigen Erkundungstour kann ich nun sagen, dass sich eine Reise definitiv lohnt.

Ein Grund für einen Besuch ist auf jeden Fall die faszinierende Architektur einiger Gebäude. Diese war auch Thema meines Projekts „Architecture in Bahrain“. Im Rahmen des Projekts habe ich zunächst die historische Bauweise in älteren Stadtvierteln gesehen und deren Geschichte kennen gelernt. Im deutlichen Kontrast dazu standen dann die Besichtigungen der modernen Bauwerke. Diese wirkten mit ihren neuen Formen fast schon surreal.

Unterwegs in Bahrain war ich dabei immer mit Studenten aus den verschiedensten Ländern der Welt. Ich wohnte zusammen mit Studenten aus Indien, Ghana, Italien und Pakistan. Dadurch habe ich nicht nur die arabische Kultur kennen gelernt, sondern auch einiges über die Kulturen meiner Mitbewohner erfahren.

Zusammen haben wir neben der Projektarbeit auch viele weitere Aktivitäten gestartet. Wir waren in vielen Shopping Malls, haben in einem Tierheim geholfen und waren in einer Eissporthalle. Mein persönliches Highlight und für mich ein weiterer Grund Bahrain zu besuchen war allerdings das Kartfahren auf der Formel 1 Strecke. Wie auch mein AIESEC Abenteuer hatte die Runde viele Kurven, ein paar Höhen und Tiefen aber am Ende stand die BESTZEIT.


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Erfahrungsbericht von Jonas Przibilla

Der Kontrast: Traditionelle Märkte in der Metropole Seoul

„Wo kauft ihr eigentlich eure Lebensmittel?“ Mit dieser Frage beginnt das sechswöchige Projekt „BUDI Market“ in der Bibliothek des „Suyu Traditional Market“ im Zentrum der Hauptstadt Südkoreas. Das Ziel des Projektes: Gemeinsam mit Studenten der „Korea University“, AIESEC „Global Volunteers“ und 12 bis 16 jährigen koreanischen Schülern mehr über die Geschichte und den kulturellen Stellenwert der traditionellen Märkte in Seoul lernen.

„Na im Supermarkt natürlich!“, kommt es aus der Gruppe in gebrochenem Englisch zurück. Neben den kulturellen Unterschieden stellen auch die stark variierenden Englischkenntnisse der Schüler eine große Herausforderung dar. Die Kommunikation funktioniert trotzdem fast einwandfrei. Was nicht mit einfachen englischen Begriffen und ausgeprägter Gestik und Mimik erklärt werden kann, wird von den koreanischen Studenten übersetzt. In den gemeinsamen Projektstunden wird intensiv diskutiert und viel gelacht. Zweites vor allem über die geringe Schärfetoleranz des Deutschen beim gemeinsamen Mittagessen. Auf der Speisekarte stehen traditionelle koreanische Gerichte wie „Tteokbokki“ (scharfer Reiskuchen), „Mandu“ (Knödel) und „Kimchi Noodle“ (scharfe, kalte koreanische Nudeln), natürlich frisch vom Markt.

Zum Abschied erhält jeder ein Buch, in dem jede Seite von einem anderen Teilnehmer erstellt wurde. Auf 32 Seiten werden so mit bunten Stickern und verrückten Zeichnungen die unvergesslichen Erfahrungen und Erlebnisse des Projektes festgehalten.


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