Sicherheit

Schützen Sie sich vor unberechtigten Zugriffen auf Ihren Computer. Wir haben wichtige Tipps und Sicherheitshinweise zusammengestellt und nennen Maßnahmen, die bei Unregelmäßigkeiten im Online-Banking erforderlich sind. Nehmen Sie sich etwas Zeit und machen Sie sich mit den wichtigsten Tipps zum sicheren Umgang im Internet vertraut.

Sehr ausführliche Informationen zum Thema Sicherheit im Internet bietet Ihnen das Portal “BSI für Bürger” vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: >www.bsi-fuer-buerger.de.

 

Egal ob Sie Ihre Bankgeschäfte online abwickeln möchten oder nur “mal so” im Internet surfen, Gefahren lauern überall. Grund zur Hysterie ist aber fehl am Platz. Die auftretenden Gefahren lassen sich stark relativieren, wenn Sie folgende Dinge beachten: Ganz generell gilt: Ein auf dem neusten Stand gehaltenes Betriebssystem ist besser vor Angriffen geschützt als ein solches, das nie aktualisiert wird. Aktivieren Sie deshalb das automatische Online-Update von Windows und verwenden Sie immer die neuste Version Ihres Internet-Browsers. Versorgen Sie sich mit den von Microsoft zum Download angebotenen Sicherheits-Patches und Service-Packs.

Zwei Schutzprogramme sind Pflicht für jeden Internet-Surfer:

  • Virenscanner
    Ein Virenscanner kontrolliert Ihren PC auf Schadprogramme, überwacht Ihre eingehenden E-Mails und schützt Sie, während Sie im Internet surfen. Für den privaten Gebrauch gibt es sogar völlig kostenlose Programme, die Sie sich z.B. im Internet herunterladen können. Wichtig ist, daß sich Ihr Virenscanner regelmäßig aktualisieren läßt, so daß Sie stets vor den neusten Viren geschützt sind.
  • Firewall
    Eine Firewall ist ein Programm, das sich zwischen Ihren PC und Ihre Internetverbindung setzt. Es kontrolliert alle ausgehenden und eingehenden Datenanfragen. Versucht ein unbekanntes Programm, eine Verbindung mit dem Internet herzustellen, würden Sie von der Firewall gewarnt und könnten eingreifen. Umgekehrt blockt eine Firewall fremde Computer, die versuchen, mit Ihrem PC von außen Kontakt aufzunehmen. Eine Firewall sollten Sie in jedem Fall vor dem ersten Verbindungsaufbau mit dem Internet installieren. Das Betriebssystem Windows XP verfügt über eine eingebaute Firewall, die Sie jedoch aktivieren müssen.

Und letztendlich: Bleiben Sie immer gut informiert, was Risiken im Internet betrifft. Seien Sie wachsam.

Phishing bedeutet frei übersetzt "fischen nach Paßwörtern". In der Regel handelt es sich um E-Mails, in denen der Empfänger aufgefordert wird, eine bestimmte Seite aufzurufen, um dort sensible Daten wie PIN und/oder TAN einzugeben.

Wichtig für Sie ist: Die NORD/LB schickt Ihnen niemals E-Mails, in denen wir Sie auffordern, sensible Daten wie Kontonummer, PIN oder TAN mitzuteilen.

Sollten Sie jemals eine solche E-Mail erhalten, bitten wir Sie, uns diese zu senden. Bittenutzen Sie hierfür das >Kontaktformular.

Sie schützen sich vor solchen E-Mails, indem Sie nichts machen. Öffnen Sie die Mail nicht, beantworten sie sie nicht, folgen Sie keinen Links innerhalb der Mail. Halten Sie Ihren Virenscanner mittels online-Aktualisierung immer auf dem neusten Stand. Schalten Sie Ihr E-Mail Programm so ein, daß E-Mails nur als Text angezeigt werden und nicht als HTML.

FinTS ist die Weiterentwicklung des sog. HBCI-Standards.

Mehr Informationen zu diesem Standard erhalten Sie bei ">Die >Deutsche Kreditwirtschaft".
Unter dem Menüpunkt "Bankenliste" können Sie alle technischen Spezifikationen bzgl. der eingesetzten Online-Banking Verfahren abrufen.

 

Nein, auf gar keinen Fall!

In letzter Zeit kommt es häufiger vor, daß gewisseFirmen oder Einzelpersonen damit locken, hohe Provisionen zu zahlen,wenn man Ihnen das eigene Girokonto für Transaktionen zur Verfügungstellt. Hierbei handelt es sich jedoch regelmäßig um Geldwäsche oder umandere Betrugsversuche, z.B. durch Trojaner im Online-Banking.

Es gibt verschiedene Institutionen/Unternehmen im Internet, die einen kostenlosen Test Ihres PCs auf bestehende Sicherheitslücken anbieten. Insbesondere werden offene Ports sowie Sicherheitslücken im Internet-Explorer getestet.

>PC-Selbsttest des Landesbeauftragten f.d. Datenschutz Niedersachsen
>Heise Security Browser-Check
>Symantec Security Check

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat sich wie folgt geäußert:

  • „Finanzagenten"droht insbesondere die Gefahr wegen Geldwäsche und unerlaubtenEinbringens von Finanzdienstleistungen strafrechtlich, aber auchzivilrechtlich belangt bzw. in Anspruch genommen zu werden.
  • Zudem können unerlaubt erbrachte Finanzdienstleistungen verwaltungsrechtliche Schritte der BaFin zur Folge haben.

Dieangebotene Tätigkeit des „Finanzagenten" besteht in der Entgegennahmevon Zahlungen Dritter über das inländische Bankkonto. Im Anschlussdaran wird nach Abzug der versprochenen Provision der Betrag möglichstumgehend per Bargeldversand (z.B. per Western Union) an eine im Auslandbefindliche Person überwiesen. Als Begründung für dieses Vorgehenverweisen die Anbieter u. a. auf die Kostenersparnis gegenüberAuslandsüberweisungen bzw. den Schutz sensibler Kundeninformationen.

Nach Auskunft der BaFin stammen die auf das Kontodes „Finanzagenten" eingehenden und weiterzuleitenden Gelder meist vonDritten, die Opfer krimineller, insbesondere betrügerischer Handlungengeworden sind. Vor diesem Hintergrund dient der „Finanzagent"daher lediglich dem Zweck, die illegal erlangten Gelder schnell denTätern im Ausland zukommen zu lassen, um u.a. deren Transferwege zuverschleiern.


Auf keinen Fall!

Wir werden Sie niemals auffordern Ihre geheimeTelefon-PIN in ein Formular in einer E-Mail oder direkt im Interneteinzugeben. Ihre Telefon-PIN geben Sie ausschließlich beimTelefon-Banking unter den bekannten Einwahlnummern an.