Unser Investmentprozess

Die Wertpapierspezialisten des Asset- und Portfoliomanagements betreuen gemeinsam mit den Kundenberatern die Kunden des Private Banking. Sie sind Ansprechpartner in allen Fragen des Wertpapiergeschäfts und liefern je nach Marktlage Investmentideen, Markteinschätzungen und Analysen.

Zentrales Aufgabenfeld ist das Portfoliomanagement rund um die individuelle Vermögensverwaltung. Hier steuern wir Kundenportfolios nach verbindlich getroffenen Vereinbarungen, die in einem Vermögensverwaltungsvertrag festgehalten werden. Neben der individuellen Vermögensverwaltung haben unsere Kunden auch die Möglichkeit, die vier Strategien Equity, Balanced, Income und Bond als Vermögensverwaltung im Fondsmantel abzuschließen. Hier kann der Kunde bei einem äußerst geringen Einstiegspreis von dem eigens entwickelten Instrument SIP® mit seinen Vorzügen der Systematik, Transparenz und Verlässlichkeit profitieren.

In lückenloser Prozesskette gründen die Entscheidungen des Teams auf dem SIP®-Investmentansatz. Er kombiniert eine disziplinierte quantitative Kapitalmarktanalyse mit einer qualitativen Beurteilung des makroökonomischen Umfelds. Die quantitative Arbeit stellt zunächst sicher, dass Entscheidungen auf Basis nachweislich relevanter Kapitalmarktdaten getroffen werden. In der Ergebnisanalyse werden die Modelle hinterfragt und anschließend um qualitative Aspekte ergänzt, die von den quantitativen Modellen übergangen worden sein könnten. Die Experten des Asset- und Portfoliomanagements haben Modelle entwickelt, die den optimalen Einsatz verschiedener Smart-Beta-Ansätze in den Portfolios ermöglichen. In unterschiedlichen Anlageregionen sind unterschiedliche Faktoren für die jeweilige Wertentwicklung maßgeblich. Die Herausforderung besteht nun darin, die Faktoren zu identifizieren und sinnvoll miteinander zu kombinieren, die eine Überrendite (Alpha) im Vergleich zur Benchmark (Vergleichsindex) erwirtschaften. So schaffen wir für unsere Kunden einen echten Mehrwert gegenüber dem Einsatz einfacher Marktstrategien. Unter Smart Beta versteht man den Ansatz, Aktien, Fonds oder Anleihen nach alternativen Kriterien auszuwählen und zu gewichten. Während die festverzinslichen Wertpapiere (Bond-Strategien) vornehmlich über ein aktives Laufzeiten- und Zinsmanagement modelliert werden, wird bei den Aktienstrategien der Core-Satellite- Ansatz umgesetzt.

Das Core-Investment bildet mit einem Anteil von circa 60 Prozent des Aktienbausteins den Kern des Portfolios. Er besteht aus Einzeltiteln, Faktor-ETFs und aktiv gemanagten Fonds. Das Investment im Core-Bereich ist langfristig ausgelegt. Es bildet damit die strategische Ausrichtung ab und wird nur dann angepasst, wenn sich die werttreibenden Faktoren ändern.

Durch den Einsatz von Satelliten in der Größenordnung von 10 bis 40 Prozent des Aktienbausteins wird die taktische Aktienquote gesteuert. Dabei kommen unter anderem Länder-ETFs und -Fonds, Branchen-ETFs und -Fonds, Discounter und Aktienanleihen sowie Spezial-ETFs und -Fonds zum Einsatz. Dieser Anteil lebt mit den kurzfristigen Markteinschätzungen. Fallen diese entsprechend aus, können die Satelliten auch zu 100 Prozent aus Discountzertifikaten bestehen.

Alpha mit dem Core-Ansatz bedeutet so, dass innerhalb des Core-Investments nicht nur ein Faktor eingesetzt wird, sondern eine Kombination aus den Werttreibern, die in der jeweiligen zu investierenden Region entscheidend sind. Das gewährleistet ein eigens dafür entwickelter Prozess. Das weitere Alpha über den Satellite-Ansatz wird maßgeblich durch die kurzfristige Markteinschätzung der Portfoliomanager erzeugt. Sie berücksichtigen aktuelle Themen, die aus der kurzfristigen Szenariobetrachtung der Wertpapiermärkte generiert werden.

Somit bedient der Ansatz voll und ganz die umgangssprachliche Bedeutung des Wortes „Alpha“ im Sinne von das „Beste“ für unsere Kunden.