Banksache Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG)

Seit Jahresbeginn gilt das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG). Tatsächlich stärkt es die Betriebsrente als zusätzlichen Pfeiler der Altersabsicherung. „Banken und Versicherungen mit ihren Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktversicherungen sind die gesetzlich vorgeschriebenen Partner des BRSG“, sagt Axel Bahn. Der Spezialist lobt das neue Gesetz: „Das alte System der Betriebsrente war sehr kompliziert. Mit dem BRSG hat man es aus einem Guss verbessert.“

Vorteile bAV verdoppelt

Seit Januar gilt als wichtigster Punkt: Nicht vier, sondern acht Prozent des Bruttoeinkommens sind steuerfrei, wenn man einen Teil des Gehaltes in eine Betriebsrente einzahlt. „Die alte Regelung, wonach vier Prozent des Einkommens sozialversicherungspflichtfrei bleiben, bleibt außerdem bestehen“, sagt Axel Bahn. Ab 2019 sind Arbeitgeber zudem verpflichtet, 15 Prozent des vom Arbeitnehmer umgewandelten Gehaltes zu bezahlen: „Die Hürde, eine Betriebsrente abzuschließen, wird durch die vielfältigen finanziellen Vorteile wirklich gesenkt“, sagt der Spezialist.

Neue Vorteile für alte Betriebsrenten

Für das BRSG wurden die alten Vorgaben der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) mit den neuen Regeln verschmolzen. „Wer schon eine bAV abgeschlossen hat, dessen Versorgung wird natürlich angerechnet“, sagt Axel Bahn. Die neuen Vorteile des BRSG sind sowohl für die 60 Prozent der deutschen Arbeitnehmer relevant, die bereits eine bAV abgeschlossen haben, als auch für die 40 Prozent, die noch keine haben: „Das Kleingedruckte ist überraschend flexibel. Mit dem BRSG kann man zum Beispiel eine Abfindung zehn Jahre lang steuerfrei stellen, wenn man sie in die bAV einzahlt“, lobt der Spezialist.

Vorsorge-Check für die bAV

Axel Bahn weiß, wie diffus und kompliziert das Thema „Rente“ allgemein wahrgenommen wird. Ist mit dem BRSG ein zusätzlicher, ergänzender oder alternativer Baustein der Altersvorsorge in den Markt getreten? „Die zukünftige Altersvorsorge wird eine ganze Reihe von Bausteinen beinhalten“, ist sich der Spezialist sicher. Mit dem BRSG wurde ein solcher Baustein attraktiver gemacht, der zum Beispiel jetzt auch mit der Riester-Rente kombinierbare Vorteile bietet: „Riester und bAV sind gute Produkte. Der goldene Weg ergibt sich aber immer erst aus dem Einblick in die individuelle Kundensituation, aus der heraus die ganzheitliche Betrachtung möglich wird“, sagt Axel Bahn. Der Spezialist rät zu einem Vorsorge-Check mit dem Bankberater als Fachmann, der sich naturgemäß mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) bestens auskennt.