03.02.2017

Positiver Konjunkturausblick in Sachsen-Anhalt

  • NORD/LB legt neue Studie vor
  • Plus 5.800 versicherungspflichtig Beschäftigte im Bundesland

Nach den konjunkturell schwachen Jahren 2013 bis 2015 bedeutete das Jahr 2016 einen volkswirtschaftlichen Umschwung in der Wirtschaft Sachsen-Anhalts. Das preisbereinigte BIP-Wachstum im Bundesland betrug zum Halbjahr 1,7 Prozent. Damit lag es deutlich über den Erwartungen zu Jahresbeginn. Allerdings reichte das Wachstum immer noch nicht an den bundesdeutschen Wert von 2,3 Prozent heran. Für das Gesamtjahr 2016 ist von einem robusten, aber im Vergleich zum ersten Halbjahr etwas schwächeren Wirtschaftswachstum auszugehen. Es ist ein reales BIP-Wachstum von 1,2 Prozent für das Jahr 2016 und von 1,0 Prozent für 2017 in Sachsen-Anhalt zu erwarten. Dies geht aus einer Studie hervor, die die NORD/LB Regionalwirtschaft herausgegeben hat.

Die Auftragseingänge und die Anzahl der Beschäftigten bestätigen die positive Entwicklung im Vorjahresvergleich. Vor allem im Bauhauptgewerbe lagen die Auftragseingänge im ersten Halbjahr 2016 um 6,5 Prozent über denen des Jahres 2015. Per September 2016 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Sachsen-Anhalt um 0,7 Prozent bzw. um 5.800 Personen gestiegen (Deutschland plus 1,3 Prozent). Ausgenommen von der positiven Entwicklung ist das Verarbeitende Gewerbe, für das eine gedämpfte, aber immerhin leicht verbesserte Entwicklung zu konstatieren ist.

Zugleich präsentiert sich der sachsen-anhaltinische Arbeitsmarkt robust. Im Jahr 2016 lag die Arbeitslosenquote in nahezu allen Monaten unter dem Vorjahresniveau. Der Abstand zum bundesdeutschen Wert hat sich verringert. Die Wirtschaft des Bundeslandes zeigt sich grundsätzlich zuversichtlich hinsichtlich der weiterhin stabilen Konjunktur und der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.


PDF-Download:
>Sachsen-Anhalt Special Feb/2017: Konjunkturausblick Sachsen-Anhalt (PDF, 367 KB)


Über die NORD/LB
Die NORD/LB Norddeutsche Landesbank gehört mit einer Bilanzsumme von 181 Mrd. EUR zu den führenden deutschen Geschäftsbanken. Zu den Kerngeschäftsfeldern zählen Strukturierte Finanzierungen im Energie- und Infrastruktursektor, die Schiffs- und Flugzeugfinanzierung, das Firmenkundengeschäft, die gewerbliche Immobilienfinanzierung, das Kapitalmarktgeschäft sowie Privat-und Geschäftskunden. Die Bank hat ihren Sitz in Hannover, Braunschweig und Magdeburg sowie Niederlassungen in Düsseldorf, Hamburg, München, Schwerin und Stuttgart. Außerhalb Deutschlands ist die NORD/LB mit einer Pfandbriefbank (NORD/LB Covered Bond Bank) in Luxemburg sowie mit Niederlassungen in London, New York, Singapur und Shanghai vertreten.

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