An ökologischen Herausforderungen ausgerichtet

Vor dem Hintergrund negativer ökologischer Entwicklungen auf globaler Ebene – wie dem Klimawandel, der Wasser- und Ressourcenverknappung, Entwaldung und Bedrohung der Biodiversität – sind Unternehmen und die Gesellschaft aufgerufen, Beiträge zum Schutz der natürlichen Umwelt zu leisten.

Betrieblicher Umweltschutz – integraler Bestandteil unserer Unternehmenspolitik
Der aktive Umweltschutz ist Basis unseres nachhaltigen Handelns und fester Bestandteil unserer Unternehmenspolitik. Unser betriebliches Umweltmanagement, welches sich an den ISO 14001 orientiert, ist ein zentrales Element unseres Nachhaltigkeitsmanagements. Seit 1990 haben wir damit unsere Umweltauswirkungen stetig reduziert und gleichzeitig unsere Energie- und Ressourcenkosten gesenkt. Dadurch entlasten wir nicht nur unsere Umwelt- und Unternehmensbilanz, sondern stärken auch unsere Position als ökologisch verantwortlich handelndes Unternehmen.

Wir engagieren uns zudem aktiv als Mitglied im Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU) und hier speziell auch in dessen Forum Betriebsökologie.

Organisation des betrieblichen Umweltschutzes
Für die Steigerung unserer Ökoeffizienz setzen wir uns anspruchsvolle Ziele und berichten über den jeweiligen Umsetzungsstand extern in unserem Nachhaltigkeitsbericht. Unsere Aktivitäten haben wir von Beginn an organisatorisch in die Abläufe und Prozesse unseres Bankbetriebs integriert. Die Organisation unseres betrieblichen Umweltschutzes folgt dabei einer Netzwerkstruktur in der jedes Konzernunternehmen einen Koordinator für den betrieblichen Umweltschutz und dezentrale Umweltpartner in den Fachabteilungen benannt hat. Das Konzern-Umweltteam steuert mit Hilfe einer internen Umweltbilanz die Stoff- und Energieströme des NORD/LB Konzerns, definiert Umweltschutzziele, koordiniert Maßnahmen zu ihrer Umsetzung und führt Schulungen durch.

 
Umweltmanagementsystem im NORD/LB Konzern

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „Bankbetrieb“ im
>Nachhaltigkeitsbericht 2018 (PDF, 1,5 MB)


Ausgewählte Umweltkennzahlen

Eingesetzte Materialien nach Gewicht oder Volumen und Anteil von Recyclingmaterial 

  2016 2017 2018
Papierverbrauch (in t) 299 282 237
– davon Recyclingpapier 33 24 16
– davon Frischfaserpapier (ECF und TCF) 265 285 221
Anteil Papier mit Nachhaltigkeitslabel 80% 78% 80%
Papierverbrauch pro Mitarbeiter (in kg) 48 46 45

Direkter Energieverbrauch nach Primärenergieträgern (in Gigajoule (GJ))

(in GJ) 2016 2017 2018
Erdgas 24.496 31.891 26.295
Heizöl 296 243 266
Kraftstoffe (Benzin, Diesel) für Notstromversorgung 159 5 41
Benzinverbrauch für Fahrzeuge 677 1.391 3.238
Dieselverbrauch für Fahrzeuge 23.351 20.676 15.204
Gesamt 48.979 54.206 45.045

Treibhausgasemissionen nach der Methodik des Greenhouse Gas Protocols

(in t CO2) 2016 2017 2018
Scope 1: Direkte CO2-Emissionen      
Erdgas 1.349 1.756 1.448
Heizöl 23 19 21
Kraftstoffe (Notstromversorgung) 13 0 3
Benzin (Dienstfahrzeuge) 50 120 238
Diesel (Dienstfahrzeuge) 1.758 1.556 1.138
Kühlmittelverluste 223 499 837
(Summe Scope 1) (3.416) (3.950) (3.685)
Scope 2: Indirekte CO2-Emissionen      
Fernwärme 1.699 1.667 2.079
Strom 341 482 1
(Summe Scope 2) (2.043) (2.149) (2.080)
Scope 3: Indirekte CO2-Emissionen durch Dritte      
Strom 297 257 139
Heizung 880 987 1.14
Transport und Verkehr (z. B. Dienstreisen) 2.275 2.268 1.966
Papier 350 331 279
Wasser 54 51 47
Abfall 344 259 242
(Summe Scope 3) (4.220) (4.262) (4.200)
Gesamt Scope 1-3 9.658 10.251 9.452
Relativ pro Mitarbeiter (in kg) 1.567 1.661 1.806

Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode