AIESEC

Werden Sie „Global Volunteer“ mit der NORD/LB und AIESEC

Im Rahmen der kompetenzorientierten Nachwuchskräfteentwicklung hat die NORD/LB im Jahr 2016 erstmals mit der internationalen non-profit-Studentenorganisation AIESEC kooperiert. Jährlich schickt die Bank nun, in enger Zusammenarbeit mit AIESEC, freiwillige Dual Studierende und Trainees in verschiedene Ecken der Welt. Über das Programm „Global Volunteer“ haben sie dort die Chance sich sozial zu engagieren und sich für den Umwelt- oder Tierschutz, für Frauenrechte, für Bildung oder ähnliches einzusetzen. In den Entwicklungs- und Schwellenländern arbeiten die jungen Leute in Projekten mit Studierenden aus aller Welt zusammen. Vor Ort lehren sie bspw. Englisch oder andere Fächer, kümmern sich um Kinder oder Bedürftige, sammeln Spenden oder unterstützen wohltätige Vereine bei administrativen Tätigkeiten. Dabei knüpfen sie Kontakte zu Einheimischen, lernen viel über fremde Kulturen, werden sensibilisiert für Problemstellungen in unterentwickelten Regionen der Welt; wachsen aber auch in ihre Rolle als Kulturbotschafter hinein. Zurück aus diesem kleinen Abenteuer kommen in aller Regel gereiftere Persönlichkeiten, die etwas über sich selbst, ihre eigenen Werte und Vorstellungen sowie die eigene und die fremde Kultur gelernt haben. Dabei erkennen sie oft, dass die Menschen, unabhängig der kulturellen oder sozialen Herkunft, am Ende immer noch mehr verbindet als trennt. Lesen Sie im Folgenden selbst, was unsere Nachwuchskräfte als Global Volunteer während ihrer Auslandaufenthalte erlebt haben.

Erfahrungsbericht von Maren Schaper

Vietnam, ein atemberaubend schönes Land mit unheimlich vielen Facetten

Nach elf Stunden Flugzeit bin ich in Hanoi gelandet. Mein AIESEC-Buddy hat mich am Flughafen in Empfang genommen und mich mit seinem Roller (inkl. meinem Gepäck :-D) zu einem Hostel im Herzen der Stadt gebracht; Mein „Zuhause“ für die nächsten 6 Wochen. Diese Rollerfahrt war aufregend, ein absoluter Kulturshock gepaart mit etwas „Überlebensangst“, aber rückblickend einfach eine geniale Erfahrung.

Im Hostel angekommen habe ich schnell meine „Familie“ für die Projektzeit kennen und lieben gelernt. Wir, das waren 13 Freiwillige aus Indien, Malaysia, China, Thailand und ich als einzige Deutsche, haben in den sechs Wochen zusammen in einem Raum geschlafen, gearbeiteten und gewohnt.

In meinem Projekt habe ich vietnamesische Schüler/innen im Alter von 16-20 Jahren über das Thema „appearance disrcimination“ unterrichtet. Eine meiner Kernaufgaben im Projekt war die detaillierte Planung und Vorbereitung des Unterrichtes. Der eigentliche Fokus lag allerdings in der Kommunikation, denn die jungen Vietnamesen waren super wissbegierig und freuten sich mit Menschen aus anderen Ländern zu sprechen.

Insgesamt empfand ich Hanoi als eine überfüllte, laute und hektische Stadt. Auf der einen Seite der Stadt leben sehr arme Menschen in einfachsten Hütten, wohingegen auf der anderen Stadtseite hochmoderne Einkaufscentren und Wohnanlagen stehen. Die Menschen in der Stadt, sowie auch auf dem Land, wirken aber unfassbar glücklich und gelassen. Ich habe aus dem AIESEC-Projekt für mich viel mitgenommen und habe mir vorgenommen die Gelassenheit, die ich in dem Kulturkreis erlebt habe, auch für mich persönlich noch so lange wie möglich zu bewahren.


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Erfahrungsbericht von Alice Jagusch

Malaysia – ein Land mit einer bunten Kultur, liebenswerten Menschen und versteckten Naturwundern

Da ich selber mit Hunden und Katzen aufgewachsen und jedem Tier sofort verfallen bin, war ein Projekt in einem Tierheim in Malaysia genau das Richtige für mich. Zudem ist Malaysia ein interessantes Ziel, um viele verschiedene Kulturen kennenzulernen.

Untergebracht war ich gemeinsam mit den anderen Volunteers in einer Studentenunterkunft in Subang Jaya, nahe der Universität und dem Tierheim und rund 45 Minuten von Kuala Lumpur entfernt.

Zu Beginn des Projekts fand, durch AIESEC organisiert, zur Vorbereitung eine Einführungswoche sowie am Wochenende eine Malaysia-Tour nach Penang statt. In den darauffolgenden Wochen arbeiteten wir im Tierheim mit über 250 Katzen und 250 Hunden. Weiterhin organisierten wir Schulworkshops und Spendenaktionen, um im Land für das Thema Tierschutz zu sensibilisieren. Ein Highlight meines Aufenthaltes war zudem das Global Village, wo wir viel über die verschiedensten Kulturen der anderen Studenten kennenlernen konnten.

Nach fast vier Wochen täglicher Arbeiten war es dann auch soweit und wir bekamen die Möglichkeit für 3 Tage zu reisen. Während dieser Zeit zeigte sich der Multikulturalismus in Malaysia nicht nur im Essen und an den zahlreichen Festivals, sondern auch in der Offenheit und Herzlichkeit der Menschen.

Am Ende meines sechswöchigen AIESEC-Aufenthaltes hatte ich das Gefühl, dass sich all die Anstrengung gelohnt hat, ich mit meiner Freiwilligenarbeit was erreichen konnte und viele Dinge in Deutschland wieder mehr zu schätzen weiß. All die Erfahrungen und Erlebnisse werden mir immer in besonderer Erinnerung bleiben.


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Erfahrungsbericht von Afra Kircher

Mein Abenteuer in China: Ein Leben zwischen Moderne und Traditionen, zwischen arm und reich

Gespannt begann ich als Teammitglied des „Hello Life 4.0“- Projekts meinen Aufenthalt in China – 8.500 km von meiner Heimat Braunschweig entfernt. Das Ziel unserer sechswöchigen Arbeit sollte es sein, bei chinesischen Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein für Themen wie Artenschutz zu schaffen, aber auch aktiv in Tierheimen anzupacken um das Leben der dortigen Tiere zu verbessern.

Unser erster Aufenthaltsort war Shanghai, eine Weltmetropole, die mit 24 Millionen Einwohnern beeindruckt und zum Staunen einlädt. In der zweiten Woche ging es Richtung Süden, wo wir uns in Ningbo wiederfanden. Diese 5,7-Millionen-Einwohner-Stadt wirkte im Vergleich zu Shanghai schon fast beschaulich. Hier lebte ich bei einer Gastfamilie, die mir Traditionen, wie z. B. eine Teezeremonie, und die chinesische Küche zeigte und mich so intensiv an ihrer Kultur teilhaben ließ.

In unserer letzten Etappe, der Küstenstadt Wenzhou, unterstützten wir ein Tierheim, welches weit abseits der Stadt lag. Morgens ging es abenteuerlich zu dritt auf einem Motorrad dorthin. Es hat mich begeistert einen Beitrag leisten zu können und die Dankbarkeit der Helfer vor Ort zu spüren.

Wieder zu Hause, bin ich dankbar für die Menschen, die ich treffen und die Erfahrungen, die ich sammeln durfte. Jeden Tag aufs Neue verließ ich meine Komfortzone. So hat die Zeit in China dazu beigetragen mich persönlich weiterzuentwickeln und mich gelehrt, den offenen Austausch mit anderen Kulturen noch stärker zu genießen.


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Erfahrungsbericht von Laura Müller

Brasilien – Ein armes Land mit glücklichen Menschen.

Es war schon lange mein Traum, mich um arme oder kranke Kinder in einem fremden Land zu kümmern. Dank der NORD/LB wurde mein Traum dieses Jahr wahr. Im August bin ich im Rahmen der Studentenorganisation AIESEC nach Brasilien geflogen und durfte dort kleine Kinder aus armen Verhältnissen betreuen.

In meinem Projekt hatte ich die Gelegenheit den Kindern spielend die englische Sprache näher zu bringen. Neben dem Unterrichten gehörten aber auch Aufgaben, wie das Waschen, Füttern oder Spielen mit den Kindern dazu. Jedes Kind hatte mit einem anderen Problem zu kämpfen und dennoch waren sie immer am Lachen. Die Zeit mit den Kindern hat mich sehr geprägt. Sie haben mir gezeigt, dass man nicht viel braucht, um wirklich glücklich zu sein. Aus diesem Grund war der Abschied sehr emotional.

In meiner Freizeit habe ich es genossen an den Strand zu gehen und die brasilianische Kultur kennenzulernen. Mir wurden dabei viele brasilianische Tänze gezeigt, ich habe die brasilianische Küche probiert und viele neue Menschen kennengelernt. Auch das Reisen kam nicht zu kurz. An den Wochenenden hatte ich die Möglichkeit andere Städte zu besichtigen.

In den sechs Wochen konnte ich viele Erfahrungen sammeln und einzigartige Momente genießen. Ein Abenteuer, welches ich niemals vergessen werde.


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Erfahrungsbericht von Annika Patermann

Indonesien – Großstädte, Nationalparks, Inseln…und Müll überall

Meine Reise mit AIESEC führte mich nach Indonesien – ein Land bekannt für seine unglaublich schöne Natur und seine vielen traumhaften Inseln. Ich habe in meinem Projekt „Wildlife Expedition 3.0“ einige Ecken dieses Landes kennengelernt und dabei auch hinter die Kulissen der schönen Urlaubsbilder aus dem Internet geschaut.

Mein Projekt zielte darauf ab, das Bewusstsein der Menschen in verschiedenen Teilen Indonesiens für das Aussterben bedrohter Tierarten, die Umweltverschmutzung durch Plastikmüll sowie die nachhaltige Bewirtschaftung und Erhaltung von Wäldern, Gebirgen und Küsten zu stärken.

Insgesamt nahmen an dem Projekt 15 Freiwillige aus Spanien, den Niederlanden, Deutschland und Ägypten sowie aus der Schweiz, Algerien, China, Malaysia und Vietnam teil. Außerdem betreuten uns vor Ort viele indonesische Studenten. Durch diesen bunten Mix an Nationalitäten hatte ich die Möglichkeit viel über andere Kulturen, Länder und Religionen zu erfahren.

Unser erstes Projektziel nach der Vorbereitungsphase in Jakarta war der Nationalpark Way Kambas auf der Insel Sumatra. Nach einer 9 stündigen Reise mit Bus und Boot, erreichten wir spätabends ein kleines Dorf am Rande des Parkes. Die erste Nacht verbrachten wir dort in freundlichen jedoch sehr armen Gastfamilien. Hier wurde ich zum ersten aber nicht zum letzten Mal auf dieser Reise stark aus meiner Komfortzone gebracht, denn weder verstanden die Familien Englisch noch gab es fließendes Wasser. Nach dieser ersten Nacht verabschiedeten wir uns vorerst von den Gastfamilien und fuhren mit Motorrädern durch weite Steppen, um unser Zeltlager im Herzen des Nationalparks zu erreichen. Dort halfen wir in den nächsten Tagen den Mitarbeitern des Parks bei der Aufforstung, in dem wir Samen sammelten, Bäume pflanzten und Gewächshäuser pflegten. Außerdem lernten wir in unserer Zeit dort viel über ein Problem, welches vielen Menschen im Vergleich zu dem offensichtlichen Problem des Plastikmülls noch nicht bekannt ist: Die illegale Jagd. Mit dem Wissen über diese Thematik sollten wir nach den vier Tagen im Nationalpark an verschiedenen Schulen der Umgebung die Kinder auf die Themen Umweltschutz und illegale Jagd sensibilisieren. Die letzten Tage vor der Rückreise nach Jakarta verbrachten wir wieder im Dorf. Uns wurde ermöglicht, die dortige Elephant Response Unit zu besuchen und beim Waschen und Füttern der Elefanten zu helfen sowie die örtliche Batikkünstlerin beim Herstellen eines Batiktuches zu unterstützen.

Unser nächstes Projektziel war der Nationalpark Halimun. Dort konnten wir aufgrund des schlechten Wetters und organisatorischer Probleme leider nicht viel helfen.

Das letzte größere Projekt führte uns auf die Insel Pari vor Jakarta. Dort haben wir uns mit den Locals über die verschiedenen Probleme auf der Insel ausgetauscht und über mögliche Lösungen diskutiert sowie direkt mit angepackt. Die drei Hauptprobleme auf der Insel sind die Verschmutzung durch Plastikmüll, die Überfischung durch die lokalen Fischer sowie das Sterben der Korallenriffe. Auf Pulau Pari haben wir Müll an den Stränden gesammelt und daraus EcoBricks gebastelt, einen Zaun zum Schutz der neu gepflanzten Mangroven gebaut und spezifische lokale Zielgruppen, bspw. Tourguides für Schnorchelausflüge oder Fischer für die Probleme sensibilisiert sowie darüber geredet welche Lösungen es möglicherweise gibt.

Die letzte Projektwoche verbrachten wir dann wieder in Jakarta und besuchten zwei verschiedene Schulen, an denen wir mit den jüngeren Kindern Müll aufsammelten und Vorträge über unsere Erlebnisse hielten.

In unserer Freizeit verbrachten wir viel Zeit in Einkaufszentren, unternahmen eine CityTour in Jakarta, fuhren nach Baduy - ein Dorf indonesischer Ureinwohner - und verbrachten mehrere Tage in der schönen Stadt Yogjakarta. In der letzten Woche reisten wir gemeinsam nach Bali.


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Erfahrungsbericht von Franziska Pöppel

Sommercamp und Klimawandel – sechs Wochen voller Aktivitäten und Spaß im wunderschönen Norwegen

Im Juni 2019 ging es für mich nach Norwegen, genauer gesagt in die Nähe von Oslo, um als Volunteer ein Sommercamp für Kinder zu betreuen. Gemeinsam mit 7 weiteren Volunteers aus der ganzen Welt hatten wir die Aufgabe, die Sommerferien der Kinder zu gestalten. Nach einer Einführungswoche, in welcher die ersten Aktivitäten für die nächsten Wochen geplant wurden, ging es dann auch schon los. Jeden Tag nahmen etwa 40 Kinder teil, wobei das Camp für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund ausgerichtet war.

Insgesamt hatten wir tolle Wochen, gefüllt mit sportlichen Aktivitäten, Bastelstunden, Besuchen von Erdbeerhöfen, Tierparks, Trampolinhallen, Strandtagen und vielem mehr. Neben Spiel und Spaß sollte Wissen hinsichtlich Klimawandel und Klimaschutz vermittelt werden. Daher wurden neben kleinen Videos und Diskussionen zu klimaschutzbezogenen Themen alte T-Shirts neu bemalt, Vasen aus Plastikflaschen gebastelt, Plakate gestaltet und weiteres unternommen, um den Kindern die Wichtigkeit des Themas aufzuzeigen. Außerdem wurde den Kindern bewusst, was auch sie tun können, um den Klimawandel zu bekämpfen.

Neben dem Sommercamp wurde uns von den Mitarbeitern, die üblicherweise in der Einrichtung arbeiten, verschiedene Ausflüge in Norwegen ermöglicht. Daher hatten wir insbesondere an den Wochenenden genügend Zeit, die wunderschöne Natur von Norwegen kennenzulernen. Insgesamt werde ich diese Zeit, die voller Spaß, Gastfreundlichkeit und Freundschaft war, nie mehr vergessen.


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Erfahrungsbericht von Christian Brosy

Wunderschöne Natur versteckt hinter Müll

Während meines Umweltprojekts „Guardian of the Earth“ in Padang, der Hauptstadt der Provinz Westsumatra in Indonesien, wurde mir klar, dass hier der ökologische Aspekt nur eine zweitrangige Rolle spielt. Umso wichtiger war es für mich persönlich, dass ich der Jugend von Indonesien innerhalb der Unterrichtseinheiten möglichst viel über den Klimaschutz vermitteln konnte. Hinzu kommt, dass die Stadt Padang vereinzelt Wohlstand durch riesige Shopping Malls und staatliche Bauten zeigt, der Großteil der Bevölkerung aus unserer Sicht nahe der Armutsgrenze lebt. Das spiegelt sich auch im Verhalten zur Umwelt wider.

Mein Projekt zeichnete sich maßgeblich durch die Internationalität der TeilnehmerInnen aus. Unsere primäre Aufgabe war es an verschiedenen lokalen Schulen Englisch mit Bezug auf Klimaschutz und Klimawandel zu unterrichten. Dazu zählten Themen wie Meeresschutz, Mülltrennung, Recycling und der Treibhauseffekt. Durch die Unterbringung in einer Gastfamilie konnte man persönlich sehr viel Erfahrung über die Minangkabau Kultur und deren Lebensweisen lernen.

Die positiven Erfahrungen und Erlebnisse, die ich zusammen mit den SchülerInnen im Rahmen der Unterrichtseinheiten hatte, werden mir in besonderer Erinnerung bleiben. Ebenso war ich von der Gastfreundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit der Gastfamilie sehr beeindruckend. Ich hoffe, dass ich einen ökologischen Fußabdruck hinterlassen und so einen kleinen Beitrag für die zukünftige Generation geleistet habe.

 


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