AIESEC

Werden Sie „Global Volunteer“ mit der NORD/LB und AIESEC

Im Rahmen der kompetenzorientierten Traineeentwicklung hat die NORD/LB im Jahr 2016 erstmals mit der internationalen non-profit-Studentenorganisation AIESEC kooperiert und fünf freiwillige Trainees im Rahmen des Global Volunteer-Programms in verschiedene Winkel der Welt geschickt. In den Entwicklungs- und Schwellenländern arbeiteten die jungen Leute in Projekten, lehrten Deutsch und andere Fächer, kümmerten sich um Kinder, knüpften Kontakte zu Einheimischen und wuchsen in ihre Rolle als Kulturbotschafter hinein. Zurück kamen fünf gereiftere Persönlichkeiten, die etwas über sich, ihre eigenen Werte und Vorstellungen, die eigene und die fremde Kultur gelernt hatten und vor allem auch, dass die Menschen am Ende immer noch mehr verbindet als trennt. Lesen Sie im Folgenden selbst, was die Trainees während ihrer Aufenthalte erlebt haben.

Erfahrungsbericht von Jan Birnbaum

Makassar, Indonesien

Im Rahmen des Projektes durfte ich für sechs Wochen meine gewohnte deutsche  Komfortzone verlassen, um Kinder an einer internationalen Grundschule in Indonesien zu unterrichten.

Vor Ort erlebte ich ein anderes Indonesien als das der Postkartenidyllen. In Makassar leben die Menschen in teilweise sehr kleinen, heruntergekommenen Unterkünften und in zweifelhaften hygienischen Standards. Wo man hinsah, war Armut, Dreck und Müll. Nichtsdestotrotz waren die Menschen außerordentlich gastfreundlich und nett. Ich lebte in einer muslimischen Gastfamilie, die mir neben ihrer Religion auch weitere kulturelle Lebensweisen, Sitten und Bräuche aufzeigten wie z.B. essen mit den Händen, kochen auf dem Boden, dreimal täglich Reis oder fünfmal täglich beten.

In der Schule zeigten sich ebenfalls viele Unterschiede zu unserem deutschen Schulunterricht. Die Klassenräume sind sehr klein, die Schüler tragen eine Schuluniform, und jeder Lehrer wird am Morgen mit einem speziellen Handschlag begrüßt. Jeden Montag wird eine Flaggenzeremonie durchgeführt, die den Stolz der Unabhängigkeit Indonesiens ausdrückt. Der Unterricht machte mir sehr viel Spaß und die Kinder haben sich über die Abwechslung gefreut.

Zusammenfassend habe ich eine der spannendsten Erfahrungen meines Lebens machen dürfen und werde sowohl die Zeit in Makassar als auch das Lachen der Kinder nie vergessen. Die Erlebnisse werden mich zukünftig anders auf viele, für uns in Deutschland, selbstverständliche Dinge blicken lassen.


Impressionen

Erfahrungsbericht von Alena Gorgs

Wen-Shan Grundschule, Taiwan

Früher kannte ich Taiwan nur von vielen Produkten mit der Aufschrift ,,Made in Taiwan“. Nun hatte ich mich für ein Projekt an einer Grundschule inmitten einer 2-Millionen-Stadt in diesem Land entschieden. Meine Aufgabe war es, die Schülerinnen und Schülern zwischen sechs und zwölf Jahren in Englisch zu unterrichten. Nachdem ich mich etwas eingefunden und das leicht mulmige Gefühl der ersten Tage überwunden hatte, fühlte ich mich richtig wohl als Lehrerin. Es hat so viel Spaß gemacht, mehr über das Leben der Kinder zu erfahren und die kulturellen Unterschiede hautnah zu erleben. Vor allem auch, weil ich immer und überall die absolute Ausnahme war. Europäer sind sonst nicht oft auf den Straßen zu sehen, und die Kinder hatten größtenteils noch nie jemanden mit blonden Haaren und grünen Augen erlebt.

Die Zeit in Taiwan war inspirierend, lehrreich, spannend, herausfordernd und schön. Ich habe jeden Tag genossen und viel gelernt über die Taiwaner, das Land, das Schulsystem, aber auch über die deutschen Verhaltensweisen und über mich selbst. Ich habe viele neue Freunde gefunden, die Schüler und meine Gastfamilien in mein Herz geschlossen und mein Leben in Taiwan so sehr lieben gelernt, dass  mir der Abschied sehr schwer fiel.


Impressionen

Erfahrungsbericht von Hermann Bohnenkamp

St. Petersburg, Russland

Mein Projekt habe ich in der Zarenstadt St. Petersburg  absolviert. Bereits am Flughafen wurde ich sehr warmherzig begrüßt und von fünf Personen mit einem Plakat „Hermann, herzlich Willkommen in St. Petersburg“ abgeholt.

Im Projekt habe ich Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren zu den Themen Kultur, Führung, globale und soziale Probleme, Toleranz und Berufswahl unterrichtet. Beispielsweise habe ich zum Themenblock Führung  Otto von Bismarck vorgestellt und bin dabei insbesondere auf seine Zeit  als Botschafter in St. Petersburg eingegangen, um die Relevanz der deutsch-russischen Beziehungen zu betonen. Den Unterricht haben wir im Zweierteam mit einem anderen ausländischen Praktikanten durchgeführt. Dadurch habe ich nicht nur viel über die russische Kultur gelernt, sondern auch über die Kulturen der jeweiligen Länder der anderen Praktikanten. Am letzten Tag meines Projekts fand eine Abschlussveranstaltung mit über 100 Schülern statt, die mit Gesangseinlagen sowie Vorträgen der Schüler und Praktikanten ein voller Erfolg war.

Gewohnt habe ich mit drei russischen Studenten in einer Wohngemeinschaft. Neben der Arbeit blieb auch ausreichend Zeit, um die unzähligen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen.

Das Projekt in St. Petersburg hat meine Erwartungen deutlich übertroffen, da ich einen sehr guten Einblick in ein anderes Werte-, Sozial-, Wirtschafts- und Gesellschaftssystem gewinnen konnte. Weiterhin wurde mein politisches und historisches Verständnis über globale Problemstellungen geschärft und ich konnte meine Sozial-, Sprach-und Methodenkompetenz verbessern.


Impressionen

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