Ein neues Land, neue Leute, neue Ansichten, eine andere Arbeitsatmosphäre und nicht zu vergessen eine andere Sprache. In diesem Artikel gebe ich euch einen kleinen Einblick in die Arbeitswelt der Niederlassung London.

Selbstverständlich ist es aufregend in eine neue Abteilung zu kommen. Wenn man bereits in einigen Abteilungen in Hannover und Braunschweig eingesetzt war, hat man einen Eindruck bekommen, welche Abläufe zu erwarten sind und wie die Kollegen untereinander zusammenarbeiten. Wie sieht das jedoch in einem anderen Land aus?
Um die Antwort vorwegzunehmen: Anders. Das heißt jedoch auf keinen Fall, dass dies negativ zu verstehen ist, ganz im Gegenteil. An meinem ersten Tag, musste ich mich zuerst orientieren und war lieber etwas zu früh als etwas zu spät auf den Beinen. Der Empfang war sehr herzlich und mir wurden in einem „Auftaktgespräch“ und Rundgang alle Kolleginnen und Kollegen in dem Großraumbüro vorgestellt. Wenn man das Wort Großraumbüro hört, denkt man vielleicht an laute Gespräche oder Telefonate. Es wurde natürlich viel gesprochen, jedoch alles in einer sehr rücksichtsvollen Lautstärke. Durch die fehlenden Bürowände ist der Austausch zwischen den Abteilungen sehr direkt und effizient. Bei lauteren Gesprächen, Diskussionen, Meetings oder Telefonkonferenzen, stehen diverse Räume zur Verfügung, die flexibel oder auch fest im Voraus geplant, genutzt werden können.
Durch unser Headoffice in Hannover, sind auch deutschsprachige Kollegen hier vor Ort, die bei Nachfragen zu spezifischem Fachvokabular einem zur Seite stehen können. Trotzdem profitiert die Arbeit im Structured Finance Europe (SF) auch grade durch die verschiedenen Charaktere, Nationalitäten und über 7 verschiedenen Sprachen - wobei jeder die englische Sprache beherrscht. Dabei haben die Beschäftigten verschiedene Arbeitsweisen und Ansichten auf die Projekte und den Workflow. Über die Jahre konnten sich die Mitarbieterinnen und Mitarbeiter sehr gut aufeinander abstimmen, wodurch die Abteilung SF hier in London stark wachsen konnte. Natürlich darf auch der Spaß nach der Arbeit nicht fehlen. So haben Veranstaltungen, wie Geburtstagsfeiern oder Kartfahren stattgefunden, bei denen auch Trainees, Azubis oder Praktikanten gerne gesehen wurden. An den Wochenenden blieb einem, neben den üblichen Arbeiten in der Praxisphase für die Fachhochschule/Ausbildung, auch Zeit, um die Stadt, mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten, zu erkunden. Insgesamt also eine sehr eindrucksvolle und lehrreiche Erfahrung, mal abseits des großen Headoffices zu arbeiten.
 


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