Lea

>Vertriebsaustausch mit dem Vorstand

Veröffentlicht am 24.01.2020
>Lea

Einen sehr interessanten Einstieg in das neue Jahr 2020 ermöglichte uns dieses Jahr Günter Tallner, Vorstandsmitglied der NORD/LB und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Hypo Hannover.

Auszubildende, duale Studenten und Trainees am Standort Hannover waren herzlich eingeladen zum transparenten Gespräch mit Günter Tallner, rund um das Thema Vertrieb. Durch einen interaktiven Austausch erhielten wir Nachwuchskräfte während dieser Veranstaltung einen Einblick in den Vertriebsbereich der NORD/LB.

Themenschwerpunkte waren die persönliche Motivation zum Vertrieb, die Voraussetzungen für und Herausforderungen an eine Vertriebstätigkeit sowie die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Vertrieb im Allgemeinen.
Herr Tallner räumte gleich zu Anfang den Mythos aus dem Weg, dass man zum Vertrieb geboren sein muss. Seiner Ansicht nach definiert sich der Vertrieb viel mehr über die Freude, mit dem Kunden zu arbeiten und über den Mehrwert, den man sowohl für sich, als auch für die Bank daraus generieren kann. „Vertrieb muss Spaß machen“. Das Interesse am Kunden als Menschen ist hierbei von größter Bedeutung. Denn am Ende ist die hohe Kunst, dass „man verkauft ohne zu verkaufen“, so Herr Tallner. Wichtige Grundvoraussetzungen sind zudem eine hohe Sozialkompetenz und eine gewissen Portion an Neugierde. Gleichzeitig kommt es auf die Einstellung des Kundenberaters an und das damit verbundene Auftreten gegenüber dem Kunden. Die sogenannten Soft Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Selbstorganisation und Teamwork sollten demnach zum Werkzeugkasten eines jeden Vertrieblers gehören.

Nicht nur die soziale Komponente spielt im Kundenkontakt eine große Rolle. Die immer schneller voranschreitende Digitalisierung wird sich in diesem Bereich ebenfalls bemerkbar machen. Herr Tallner betonte, dass Kundenorientierung immer an erster Stelle stehen wird. Denn obwohl die Digitalisierung bereits eine große Rolle im Vertrieb spielt und zukünftig spielen wird, kann der persönliche Kontakt mit einem Kunden nur schwer ersetzt werden. Das liegt vor allem in dem noch fehlenden Vertrauen der Menschen in die sozialen Medien und digitale Plattformen, da Finanzprodukte eine durchaus sensible Thematik sind. Trotzdem werden Themen wie künstliche Intelligenz, Vertrieb 4.0 und Big Data zukünftig eine immer größere und bedeutendere Rolle in der Bankenlandschaft einnehmen.

Besonders wir Nachwuchskräfte freuen uns, ein Teil dieses Veränderungsprozesses zu sein. Durch unsere vielseitigen Einblicke, die wir bisher durch die verschiedenen Einsätze bekommen haben, können wir uns selber ein Bild davon machen, was Digitalisierung für eine Bank tatsächlich bedeuten kann.


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Felix

30.01.2020 11:01

Der heißt Tallner

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