Maike

>Teamentwicklungsseminar in Altenau

Veröffentlicht am 10.12.2014
>Maike

Kurz nach unserem ersten spannenden Praxiseinsatz in den Abteilungen stand für die angehenden Bachelor of Arts und angehenden Bachelor of Science der erste Workshop auf dem Kalender, das Teamentwicklungsseminar. Wie in jedem Jahr fand es im wunderschönen Harz in einem kleinen Dorf namens Altenau statt.

Nachdem wir gemeinsam mit unseren Kollegen aus Braunschweig am frühen Mittwochmorgen angekommen sind und unsere Zimmer aufgeteilt und bezogen hatten, ging es mit einer Vorstellungsrunde los. Danach wurden persönliche Ziele und Gruppenziele geklärt und damit kam unsere erste gemeinsame Herausforderung outdoor im schönen Harz auf uns zu. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf und bekamen jeweils von dem anderen Team eine Wegbeschreibung. Unsere Aufgabe bestand darin, die andere Gruppe durch eine festgelegte Route in Altenau zu führen. Als Hilfsmittel hatten wir lediglich einen Kompass und ein altes Handy, welches wir nur 10 Minuten benutzen durften. Leider ist es beiden Teams mit der vorgegebenen Zeit nicht gelungen…
Wir haben am ersten Tag auch gelernt, was ein Feedback ist und wie man ein Feedback gibt und annimmt. Obwohl es anfänglich einige Startschwierigkeiten gab. Das Wichtigste ist: „Feedback ist ein Geschenk!“Jede Aufgabe, die wir gemeistert haben, wurde reflektiert und stets gemeinsam nach Verbesserungen gesucht. Am Abend waren wir alle sehr geschafft von den vielen Eindrücken und sehr froh nach dem guten Abendessen schlafen gehen zu können.

Der nächste Tag deutete jedoch nicht auf einen leichteren Ablauf hin, denn jede Aufgabe wurde von Mal zu Mal schwerer. Bevor wir uns an die nächste Herausforderung gewagt hatten, wurde jeder Person ein sogenannter „Buddy“ zugeteilt, auf den wir einen genaueren Blick werfen sollten. Nach jeder Übung in der wir uns gegenseitig in Bezug auf bestimmte Kriterien beobachtet haben, gab es ein persönliches Feedback, mit viel konstruktiver Kritik, die in die Tat umgesetzt werden sollte. Hierfür stand für uns ein großes Projekt auf dem Plan: Der Bau von dekorativen Sänften. Hierbei war nicht nur unser handwerkliches Geschick gefragt, sondern von viel größerer Bedeutung galt unser Organisationstalent, Zeit- und Ressourcenmanagement. Gar nicht mal so leicht, das Gelernte vom Vortag in unterschiedlichen Gruppen umzusetzen. Die Köpfe rauchten und hier und da kamen stressige Situationen auf. Jedoch haben alle Gruppen ein tolles Ergebnis erzielt, was sich wirklich sehen ließ.

Nach dem ersten Erfolgserlebnis war der Tag aber noch nicht vorbei. Es ging abends auf eine spannende Nachtwanderung mit einem tollen gemeinsamen Ausklang am Lagerfeuer.

Am letzten Tag des Teamentwicklungsseminares stand für uns die Königsdisziplin auf dem Plan. Nachdem wir in Gruppen zu bestimmten Bereichen Experten geworden waren, hatten wir die Herausforderung innerhalb eines geringen Zeitraumes eine vierzig Meter lange (!) Seilbahn über einen fließenden Bach hinter der Tagungsstätte zu bauen. Und tatsächlich, wir haben es geschafft, ohne in den Bach zu fallen. Darüber hinaus bestand für einige Teammitglieder die Möglichkeit die Seilbahn zu testen. Dieses gemeinsame Erfolgserlebnis hat das Teamentwicklungsseminar sehr gut abrunden können, sodass sich jeder einzelne mit Motivation und einem anderen Blick in den Arbeitsalltag und viele neue Projekte stürzen konnte.

Zusammenfassend haben wir viel während der drei kurzen Tage lernen können. Neben unseren Teammitgliedern hat jeder sich selbst und seine eigene Rolle in der Gruppe besser kennenlernen können. Jede Person ist durch seinen Charakter und sein Auftreten anders, aber jeder ist auf seiner Art und Weise wichtig für das Team. Es waren sehr anstrengende, aber auch erfahrungsreiche Tage, die jeder positiv für sich und den Arbeitsalltag mitnehmen kann.


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