Im Rahmen meines Ausbildungseinsatzes im Agrar-Banking der NORD/LB, hatte ich die Möglichkeit Agrarkundenbetreuer einen Tag lang zu begleiten. Wie der Einsatz im Agrarbanking und die Dienstreise ablief, erfahrt ihr hier!

Die NORD/LB ist der größte Agrar-Finanzierer in Deutschland. Deswegen ist es nicht überraschend, dass ich und viele weitere Auszubildende regelmäßig im Agrar-Banking eingesetzt werden. Hauptsächlich ist man dort in der Marktfolge des Neukundengeschäfts, der Bestandsbearbeitung und dem Kreditsicherheiten- sowie Kreditrisiko-Management tätig. An einem meiner ersten Tage, an dem ich der gesamten Abteilung vorgestellt wurde, bin ich dann jedoch proaktiv auf einen der Kundenbetreuer zugegangen, um zu fragen, ob es möglich sei ihn bei einem Kundentermin zu begleiten. Dieser war direkt sehr offen für mein Vorhaben und gab mir eine positive Rückmeldung.

Bevor es aber auf Dienstreise ging, arbeitete ich in der Marktfolge der Neugeschäfte. Die Geschäfte, die die Kundenbetreuer abschließen, werden hier bearbeitet. Außerdem wurde ich noch in der Bestandskundenbearbeitung eingesetzt. Dort habe ich dabei unterstützt diverse Anliegen von langjährigen Agrar-Kunden der NORD/LB zu bearbeiten.

Am Ende meines Einsatzes stand dann die Dienstreise an. Ich reiste morgens mit dem Zug nach Nienburg (Weser). Dort wurde ich dann von zwei Kundenbetreuern mit dem Auto abgeholt. Wir fuhren zu verschiedenen Kunden, die in Norddeutschland landwirtschaftliche Betriebe führen. Aufgrund der geografischen Begebenheiten sind in Norddeutschland eine Vielzahl von Milchvieh-Betrieben ansässig. Auch die Kunden, die wir an diesem Tag besuchten, kamen aus dieser Sparte. Es wurden mit den verschiedenen Kunden unterschiedliche Geschäfte - vom Bau eines neuen Kuhstalls, über die Finanzierung von landwirtschaftlichen Maschinen, bis hin zum Landkauf - besprochen. Bei einem der drei Betriebe haben wir eine genaue Besichtigung des Betriebes gemacht. Wir haben uns die Ställe der Kühe, den Melkstand, die Biogas-Anlage und vieles Weitere angeschaut. Die meisten der Kundenbetreuer haben einen landwirtschaftlichen Hintergrund, weshalb sich diese durch eine Besichtigung einen genauen Eindruck von der Güte des Betriebes machen können. Für mich als „Städter“ war diese Dienstreise ein sehr interessanter und informativer Einblick hinter die Kulissen der Milchtüte aus dem Supermarkt. Als ich nach diesem langen Tag wieder Zuhause ankam, war ich zwar erschöpft, aber auch glücklich über die neuen Erfahrungen.


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