David

>IT – Das Richtige für mich?

Veröffentlicht am 16.07.2019
>David

Die Vielschichtigkeit der IT - ein kurzer Überblick

Nach der Schule stellt man sich unweigerlich die Frage, was man denn nun konkret beruflich machen möchte. Manche Schüler/innen sind hierbei schon relativ gefestigt und verfolgen einen genauen Plan, andere wiederum sind sich noch unsicher. In diesem kleinen Berufs- bzw. Branchenprofil will ich euch einmal aufzeigen, was die IT in einer Bank für Funktionen hat und welche Interessen man hierfür mitbringen sollte.

Unsere Welt wird immer digitaler – dieser Prozess ist unausweichlich und jeder bekommt dies zu spüren. Sei es die minütliche Nutzung des Mobiltelefons, das Bestellen der Pizza oder das Buchen der nächsten Reise. Überall sind Computer und Programme praktische Helfer in unserem Alltag.

Damit all das überhaupt zustande kommt, benötigt es entsprechende Fachkräfte. Zumeist denkt man hier an Programmierer, jedoch wird die IT in fünf oder sogar mehr Felder unterteilt:

  • Programmierung
  • Wartung und Pflege
  • IT-Sicherheit
  • Web
  • Installation und Bedienung

Doch für wen ist IT das Richtige?

Da die Jobs in der IT in der Regel sehr vielfältig sind und man nie so wirklich ein und dasselbe macht, wird es einem eigentlich nicht langweilig. Man sollte dennoch eine gewisse Affinität zu Computern aufweisen, sei es in hard- oder softwarenaher Form. Darüber hinaus sollte man Spaß an Rätseln, Zahlen und Formeln haben. Analytisches und logisches Denken sind von Vorteil und auch, keine Angst vor Veränderungen zu haben, da die IT stetig im Wandel ist. Darüber hinaus gehören Kommunikation und Arbeit im Team zu den Softskills, die man mitbringen sollte, denn das Klischee des Nerds im fensterlosen Keller ist längst überholt.

Kein Programm gestaltet sich in der Programmierung als leichte Übung, denn im Endeffekt ist es jedes Mal eine Art Rätsel, welches es zu lösen gilt.

Eine weitere zentrale Frage ist natürlich, ob man eine Ausbildung anfangen oder studieren sollte. Ein Studium der Informatik ist meist theoretischer als eine Ausbildung. Man lernt viel über Software Engineering, theoretische Informatik, Algorithmen und natürlich Mathematik. Es wird sehr viel mehr theoretischer Stoff behandelt, der beispielsweise zukünftigen Software-Architekten zugute kommt. Eine Ausbildung dagegen ist eher praktisch veranlagt. Neben den regelmäßigen Schulblöcken, in denen ebenfalls etwas Theorie vermittelt wird, ist man im Betrieb meist direkt gefordert und produktiv, gewissermaßen ein direktes „Hands on“.

Wer beides vereinen möchte, für den empfiehlt sich das duale Studium, weil man hier eine gute Mischung aus beiden Welten hat. Zum einen die vielen theoretischen Inhalte des Studiums und zum anderen die Praxiseinsätze im Betrieb. Bei dem Studiengang Wirtschaftsinformatik muss man jedoch beachten, dass nur circa 50 % der Inhalte Informatikinhalte sind; 50 % sind wirtschaftliche Themen wie BWL und VWL. In den Ausbildungsberufen Informatikkaufmann/-frau und Fachinformatiker/-in werden hingegen hauptsächlich Informatikinhalte mit einem hohen Praxisbezug vermittelt. Die Ausbildung zum Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung eignet sich vor allem, wenn man sich für den Bereich der Programmierung interessiert.

Wie man sieht, gibt es sehr viele Auswahlmöglichkeiten, wenn man sich einmal für den Bereich der IT entscheidet. Man ist aber dann nicht nur auf einen Bereich festgelegt, sondern kann auch in andere Bereiche relativ leicht umsteigen. Durch den stetigen Wandel lernt man in Projekten viel Neues und auch viele neue Leute kennen, wodurch man stetig an Erfahrung und Sichtweisen dazugewinnt. Für mich ist die IT eines der spannendsten Berufsfelder, die es derzeit gibt; Vor allem auch im Bankenumfeld, denn Banken werden immer mehr zu IT-Unternehmen, sodass man als IT hier sehr viel mitgestalten kann.


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