„Um sich weiterzuentwickeln ist es notwendig, seine Komfortzone zu verlassen". Mit diesem Satz begann mein duales Studium bei der NORD/LB 2017. Damals konnte ich mir jedoch nicht ausmalen,wie bald sich schon diese Aussage durch eine sechswöchige Reise mit AIESEC bewahrheitet

Die Mitteilung über die Neuigkeit, dass nun auch duale Studenten der NORD/LB mit AIESEC sechs Wochen an einer Auslandsreise teilnehmen dürfen war genauso überraschend wie die Tatsache, dass ich eine der ausgelosten Teilnehmer sein durfte. Nun blieb nur die Herausforderung: Welches Land möchte ich bereisen? Und welches soziale Projekt möchte ich unterstützen?

Für mich beantworteten sich diese Fragen sehr schnell, weshalb ich mich für ein Umweltprojekt „Love your Leftovers“ in den USA entschied. Dieses Projekt eröffnete mir eine abwechslungsreiche Reise, wobei die Ziele meiner Reise Waco und Austin in Texas sowie Charlotte in North Carolina beinhalteten.

Angekommen in Texas, nach ca. 20 Stunden Reisezeit, einem turbulenten Flug und ohne Gepäck (natürlich ging es durch das Umsteigen verloren), startete mein Abenteuer mit anderen Volunteers aus den Ländern Brasilien, Panama und Korea. Der kulturellen Unterschiede hätten nicht größer sein können, da ich nicht nur versuchete, mich an die amerikanische Kultur anzupassen, sondern auch noch an die Kulturen meiner Mitbewohner aus Brasilien, Panama und Korea.

Die erste Station hieß Waco, eine traditionelle Stadt in Texas, in der wir auf einer kleinen Farm unterstützen durften. Raus aus der Bankenwelt mit einem warmen Büro und regelmäßigen Mahlzeiten in der Kantine, ging es bei Wind und Wetter raus aufs Feld. Auch das Abendbrot musste sich hart erarbeitet werden. Dass ich meine Komfortzone verlassen musste, wurde mir bei Komposttoiletten ohne Heizung und Licht schnell bewusst. Die kulturellen Unterschiede meiner Mitbewohner stellten eine große Herausforderung dar, aber es war auch eine besondere Chance, meine kulturelle Kompetenz und mich selbst weiterzuentwickeln.

Nach den zwei Wochen auf der Farm ging die Reise weiter nach Austin, der Hauptstadt von Texas, wo wir gemeinsam in der Central Food Bank arbeiteten. Dort stellten wir Essensspenden zu Paketen für Bedürftige zusammen und lieferten diese aus. Dabei eröffnete sich uns in der Hauptstadt ein vielseitiger Blick durch eine Vielzahl unterschiedlicher Kulturen und Menschen. Mein letztes Ziel sollte dann Charlotte in North Carolina heißen, wo wir ebenso in der Food Bank unterstützten.

In unserer Freizeit bereisten wir mit dem klassischen Greyhound-Bus Städte wie Dallas und San Antonio und nahmen die amerikanische sportliche Atmosphäre des Superbowls und der NBA Spiele mit.

Insgesamt möchte ich ein großes Dankeschön an die NORD/LB und AIESEC aussprechen, die es ermöglicht haben all diese Erfahrungen erleben zu dürfen. Durch die sechswöchige Reise als Global Volunteer in den USA konnte ich nicht nur meine interkulturellen Kompetenzen und meine Sprachkenntnisse erweitern, sondern mich persönlich weiterentwickeln und für das Leben lernen.

Gastbloggerin

Hannah Breier (Duale Studentin BLSK)


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