Ehemalige Auszubildende feierten vergangenen Monat ihr 60. Ausbildungsjubiläum und so trafen mehrere, völlig verschiedene Generationen aufeinander und tauschten sich über den damaligen und heutigen Alltag in der Bank aus.

In meinem letzten Blogpost habe ich schon ein wenig von dem Jubiläumstag der ehemaligen Auszubildenden erzählt und, dass es gar nicht mal so einfach war, sich diesen Arbeitsalltag von damals ohne großartige Technik vorzustellen. Für mich war es jedenfalls ein spannender und aufregender Tag.

Zuerst begrüßten wir gemeinsam unsere Jubiläumsgäste im Foyer der NORD/LB und sind dann in das 10. Stockwerk hinauf gefahren, um nebenbei auch einen tollen Ausblick genießen zu können. Dort angekommen war die Begeisterung groß von dem toll hergerichteten Seminarraum und dessen Sicht über Hannover. Es gab nun verschiedene Vorträge und durch unsere zahlreichen Gäste wurde der Tag für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis.

Mein persönliches Highlight waren unsere Besucher, die viele Erinnerungen mit uns teilten. So konnte ich eine Vorstellung von ihrer Ausbildungszeit gewinnen und mich etwas besser in diese Generation einfühlen.

Wie sah dieser Alltag damals nun aus? Definitiv anders als ich es mir überhaupt hätte vorstellen können. Beispielsweise gab es zu der Zeit die Wertpapiere noch als effektive Stücke, also eine papierhafte Urkunde für jeden Anteilseigner. Heute gibt es nur noch selten welche und wenn, dann meist nur zur Erinnerung. Auch mit den Sparbüchern verhielt es sich ganz anders. Keinen Drucker, der einem automatisch die Umsätze und Zinsen druckte, sondern es wurde alles Erdenkliche handschriftlich erfasst. Ganz schön viel Arbeit! Das weiß ich durch die Berufsschule, wo wir im zweiten Block die Sparkontenabrechnung erlernt haben. Und apropos Handschrift, die spielte früher eine ziemlich große Rolle. Denn darüber wurde entschieden, ob man eine Aufgabe übernehmen durfte oder nicht. Außerdem hatten unsere Gäste einige alte Bilder dabei und in 60 Jahren hat sich wirklich mehr verändert als gedacht. Schließlich gab es das Glasgebäude am Friedrichswall noch gar nicht und selbst die Niederlassung am Georgsplatz in Hannover war für mich kaum wiederzuerkennen.

Insgesamt war es ein besonderer Tag und auch eine tolle Vorbereitungszeit. Denn wir konnten unser Ausbildungskonzept präsentieren und den Tag mitgestalten. Doch vor allem konnten wir viel über die Ausbildung von vor 60 Jahren erfahren und so manches Theoretische kam uns aus der Berufsschule sehr bekannt vor. Alles in allem war es also ein sehr gelungener Austausch über den Ausbildungsalltag zwischen mehreren verschiedenen Generationen.


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