Unendliche Möglichkeiten

Auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz stieß ich auf zahlreiche Anzeigen der im IT-Sektor bekannten Firmen – vom kleinen Entwicklerbüro über Datawarehouse-Spezialisten bis hin zu Banken.

IT und Banken? Ja, auch Banken brauchen Informatiker. Auf den ersten Blick eine Kombination, die relativ wenig gemeinsam hat. "Neu und agil" gegenüber "alt und verstaubt". Der Schein trügt. Ohne diese Kombination würde es die Finanzwelt, so wie wir sie heute kennen, nicht geben. Meistens denkt man noch an den tristen Bankschalter. Jedoch sinkt die Zahl der Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt stetig, denn das meiste geschieht mittlerweile nur noch online.

Seien es Online-Banking, Aktienhandel oder Wertpapiergeschäfte – in all diesen Prozessen ist die IT sehr tief verflochten und das bereits von Beginn an. Die meisten internen und externen Prozesse sind mittlerweile computer- und netzgestützt. Die IT ist aus dem Bankensektor nicht mehr wegzudenken, genauso wie in den meisten anderen Berufsfeldern. Der große Unterschied liegt aber in der Vielfältigkeit.

Die Philosophie der NORD/LB ist, dass man als Auszubildender einen großen und vielfältigen Einblick in möglichst viele Bereiche erhält. So kommt es gut und gerne vor, dass man im Verlauf der Ausbildung in 10 verschiedene Abteilungen einen Einblick erhält, wohlgemerkt IT-Abteilungen.

Das liegt zum einen daran, dass die IT ein sehr breit gefächertes Gebiet ist und im Haus der NORD/LB so einiges an Technologien zum Einsatz kommt. Zum anderen daran, dass man als Finanzinstitut viele Geschäftsfelder mit sehr unterschiedlichen Anforderungen an die IT hat. Nicht zu vergessen der regulatorische Aspekt der EZB und BaFin, welcher immer im Hinterkopf bleiben muss. So gibt es Abteilungen, die sich mit der gesamten Verarbeitung des Zahlungsverkehrs auseinandersetzen, andere Abteilungen, die sich mit den Sicherheitsaspekten beschäftigen oder auch welche, die sich auf die Suche nach Unregelmäßigkeiten und Betrug machen.

So ist die Varianz an verwendeter Technologie sehr groß. Über Java, Assembler, C, C++, Cobol, HTML, SQL, Python und einigen weiteren Programmiersprachen, in denen man im Hause programmieren kann, bis hin zu dezentralen Services und Serverstandorten oder aber auch eingesetzten Großrechnern. Im Vordergrund befinden sich die Trendthemen, denn der Modernisierungsbedarf neigt sich in der IT nie dem Ende zu. Digitalisierung steht hierbei natürlich als omnipräsentes Buzzword, dass über allem steht. So sind es derzeit Themen im Bereich des Cloud-Computings, Big Data, IT-Security oder die Virtualisierung, die vorangetrieben werden.

Im Verlauf der Ausbildung lernt man sehr viel Unterschiedliches kennen, über die vielen Fein- und Eigenheiten der verwendeten Technologien und Programmiersprachen oder auch über Software Engineering Prozesse. Von der Konzeption bis zum Release und zu bankspezifischen Themen.

Im Endeffekt bieten sich einem in der IT-Landschaft der NORD/LB viele Möglichkeiten und Perspektiven – selbst wenn man noch nicht weiß, welcher IT-Bereich einen genau interessiert. Bei dieser Vielfältigkeit wird sich auf jeden Fall etwas finden! Denn wie in vielen anderen Berufsfeldern unterliegt man einem stetigen Wandel. Gleichzeitig kann man an einer Vielzahl von Projekten teilnehmen, sich ausprobieren und bewähren.


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