Wirtschaftsinformatik ABC: Täglich werden wir mit den Auswirkungen von Channel-Management konfrontiert. Was steckt hinter dem Begriff?

Heute befasse ich mich mit dem Bergriff Channel Management, der auch im Studium eine wichtige Rolle für das wirtschaftliche Verständnis spielt.

Channel Management beschäftigt sich im Wesentlichen mit dem Vertrieb von Produkten. Als „Channels“ werden die Vertriebskanäle bezeichnet, wie zum Beispiel der Onlinevertrieb über einen Online-Shop oder der Verkauf in einer Filiale. Im Fokus steht die Erreichung von langfristiger Kundenzufriedenheit, zum Beispiel wie Kundenbindung nach dem Erstkontakt geschaffen werden kann. Dementsprechend muss herausgefunden werden, welcher Channel und welche Verkaufsstrategie die Bedürfnisse der Zielgruppe am effektivsten erfüllt. Eine junge Kundengruppe nutzt einen Onlinevertrieb in der Regel intensiver, als eine Kundengruppe mit hohem Durchschnittsalter.

Eine Weiterentwicklung des Channel-Managements ist das Multi-Channel-Management und bezeichnet die abgestimmte Koordination von verschiedenen Vertriebskanälen hinsichtlich Preispolitik und Marketing. Zu Multi-Channel-Management  gehört beispielsweise der Verkauf des Produktes nicht nur über eine klassische Filiale, sondern auch über einen Online-Shop und ein mobiles Endgerät.

Wie du siehst, verbirgt sich hinter dem Begriff vieles, was wir heutel als selbstverständlich betrachten.


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